Donnerstag, 29. August 2013

Noch eine Neuerung

Wiederholungsläufe tauchen im Plan, dem wir bis zum Jungfrau-Marathon auf den Zahn fühlen wollen, fast jede Woche auf. Sechs schnelle Kilometer - entweder in 1000, 2000 oder 3000 Meter Abschnitten. Anders als wir uns das gewohnt sind, ist das Tempo dabei schneller als das 10 km Wettkampftempo. Man soll immer mal wieder neue Reize setzen, sagt Viktor Röthlin eben im Interview bei Weltklasse Zürich...

Die anstehenden 2 x 3000 Meter auf unserer welligen Strecke so schnell zu rennen, will ich gar nicht versuchen und nehme mir Halbmarathon-Tempo vor.

Glücklicherweise bleibt mein Fuss beim Einlaufen heute ebenfalls schmerzfrei. Der erste Tempo-Abschnitt "läuft" doch nicht gut. Dass das bisschen Wind, das uns entgegen weht, so sehr bremsen kann?

Auf dem selben Weg zurück profitieren wir aber stark vom Rückenwind und kriegen etwas Energie zurück.
Im Schnitt werden beide Abschnitte doch nur eine Sekunde langsamer als die Durchschnittsgeschwindigkeit letzte Woche beim Emmenlauf über 10.5 km. 

Und mit diesem Training ist der schnellste Brocken bis zum Jungfrau-Marathon bereits überstanden! Zum Glück.

3 x 3000 m Wiederholungsläufe / 4:21.5 Min./km / Puls 158.1
1. 3000 m 4:31 Min./km / Puls 155 (gegen den Wind)
2. 3000 m 4:12 Min./km / Puls 161 (mit dem Wind)
in 11.5 km / 5:13 Min./km / Puls 141
+/- 95 hm / 21° schön, leichter Nord-Ostwind ("Bise")
Track 
http://connect.garmin.com/activity/367138647

Kommentare:

  1. Hallo Marianne,
    es freut mich, dass Dein Fuß keine Zeichen mehr gitb, ich drücke die Daumen, dass es so bleibt! Interessant, dass Dein Puls gegen den Wind niedriger war, als mit Bise-Unterstützung...
    Also, weiterhin gutes Training für den Jungfrau-Marathon!
    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Danke Elke,
      dein Daumendrücken kann ich gut gebrauchen! Zurzeit bin ich schon ein bisschen "wie auf Nadeln". Der Körper reagiert auf die Steigerung des Trainingsumfanges - es "muskelkatert" überall ein wenig - nur drei Wochen Vorbereitung vor dem JMT scheinen abenteuerlich, ja und der neue Plan ist noch so ungewohnt.
      Ja, dass der Puls am Anfang niedriger war ist wirklich auffällig. Ich denke, es hat mit der Ermüdung zu tun, die beim zweiten Abschnitt grösser ist und mit dem fehlenden Kühleffekt des Windes. Wir liefen mit dem Wind genau der Sonne entgegen - und das wurde spürbar warm.
      Dir auch viel Glück für Köln.
      Liebe Grüsse
      Marianne

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